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29.7.2010 - die Redakteurin Michaela Šímová beleuchtet die Geschichte der Hotelgebäude, das Rekonstruktionsverfahren, das ein verschimmeltes Objekt in ein luxuriöses Hotel verwandelte, und teilt ihren Lesern auch Meinungen von Persönlichkeiten mit, die "dabei waren".

Im Judenghetto bietet man ein neues Hotel mit Ritualbad Mikwe an.

Das ehemalige Armenhaus und zugleich das heutige Hotel Joseph 1699 in der Blahoslavova Straße wurde gestern eingeweiht. Die Jahreszahl geht auf die Geschichte der Hotelgebäude zurück. Das Hotel dient nicht nur als Unterkunft, den Zauber der Geschichte können auch Touristen kennenlernen.

Im unteren Hotelgebäude mit einem separaten Zugang befindet sich das von einem Glas bedeckte jüdische Ritualbad Mikwe. Eine Mikwe hat einen natürlichen Ab- und Zufluss und soll tief genug sein um einem Erwachsenen ein Untertauchen zu ermöglichen. Heute dient sie nicht mehr ihrer ursprünglichen Verwendung, sondern ist ein historisches Dokument dieses Platzes. Wenn Touristen die Mikwe ansehen möchten, können sie sich an das Informationszentrum bei der Hinteren Synagoge oder direkt an die Hotelrezeption wenden. Die Mikwe ist in einem separaten Raum in einem der Hotelgebäude, Touristen sind gerne willkommen. Im Judenviertel von Třebíč gab es mehrere Mikwen (die genaue Anzahl ist unbekannt), die vor allem von Frauen zur rituellen Reinigung verwendet wurden.

Den gesamten Gebäudekomplex hat Samuel Lewitta im Jahre 1699 bauen lassen, während des 18. und 19. Jahrhunderts wurde er des Öfteren umgebaut. Früher befanden sich hier ein Armenhaus und später eine Zündholzfabrik. Mit dem Jahr 1983 begann der Verfall der Gebäude. Der Gebäudekomplex wurde von Familie Pošvař im Jahre 2000 gekauft. Fünf Jahre dauerten die Vorbereitungen auf die Rekonstruktion. Die Rekonstruktion selbst, zu der die Europäische Union beigetragen hat, dauerte dann eineinhalb Jahre. Einige Gebäude waren in einem so schlechten Zustand, dass man sie völlig neu bauen musste.

Das Hotel hat 16 Zimmer, wobei die einzelnen Zimmer wegen oftmaligen Umbaus kein identes Aussehen aufweisen. Der Abgeordnete von Třebíč, Stanislav Mastný, äußerte, dass die Rekonstruktion schon sehr nötig war, und die Stadt jede Renovierung im Judenviertel, wo sich 123 überlieferte Häuser befinden, begrüße.

Author: Michaela Šímová, 29. July 2010, MF DNES - Vysočina

 
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